Yoga für Zuhause und zum Nachlesen

Fürs zuhause üben:

Entspannung und Rücken
Kleine Rücken Einheit (online-audio-conv[...]
MP3-Audiodatei [10.0 MB]
Kleine Yoga Einheit für Zuhause Mp3
kleine Yogaeinheit für zuhause.mp3
MP3-Audiodatei [24.0 MB]
life saving -yoga einheit.pdf
PDF-Dokument [726.4 KB]
life saving -) yoga einheit.mp3
MP3-Audiodatei [33.0 MB]

Pratyahara - das Zurückziehen der Sinne 

 

Dezember 2019

 

Für viele  ist Yoga vor allen Dingen eine Technik für das körperliche Wohlbefinden - Asana Praxis - 

Aber Yoga ist sehr viel mehr. Es geht auch um geistiges Wohlbefinden um zum Beispiel Klarheit im Geist zu erreichen.

Eine Technik die uns dabei helfen kann ist Pratyahara. Das Zurückziehen unserer Sinne. 

Es ist die 5te Stufe auf dem 8 gliedrigen Pfad des Yogas 

 

Übungsvorschlag dafür: Kurmasana - die Schildkröte 

 

vorbereitende Übungen:

Vorwärtsbeuge aus dem Stand - der Adler - der Stuhl - 

 

die Schildkröte - Kurmasana 

 

1. Ausgangsposition: Setze Dich aufrecht auf eine gefaltete Decke, und forme die Beine zu einem weit gespreizten V. Fußsohlen berühren sich

2. Schiebe die Hände seitlich von innen unter den Kniekehlen hindurch. Deine Handinnenflächen liegen auf dem Boden auf, oder du streckst sie nach vorne und berührst die Füße von aussen und umfasst sie. Beuge Dich anschließend langsam und kontrolliert nach vorne. Je nach Belieben kannst Du Deinen Kopf entweder auf dem Boden:-) oder Block ablegen oder den Blick geradeaus richten. Halte die Position für etwa 20 Sekunden.

3. Um in die Ausgangsposition zurückzukehren, gleite mit den Händen zurück und richte Dich langsam und kontrolliert wieder auf.

Welche Auswirkungen hat die Schildkröte auf den Körper?

Die Schildkröte stärkt und dehnt den Rückenstrecker, den Beinstrecker, den großen Gesäßmuskel, den Beinbeuger sowie die Wadenmuskulatur. Die Übung beantsprucht die Bauregion. Sie kann deshalb die Verdaueung verbessern sowie Leber und Bauchspeicheldrüse entgiften und dein Immunsystem stärken.

 

anschliessende Haltungen:

Yoga Mudra - gestützer Schulterstand mit Kissen oder Block - Shavasana

weiterführende Übung:

Shanmukhi Mudra 

Sitze aufrecht, platziere Deine Hände vor dem Gesicht. Die Finger zeigen nach innen, also zueinander, die Ellenbogen befinden sich auf Schulterhöhe. Die Daumen dienen dem Verschließen Deiner Ohren. Die Zeigefinger berühren sanft die Innenwinkel Deiner geschlossenen Augen, während die Mittelfinger von außen durch Druck gegen die Nasenflügel die beiden Öffnungen verschließen. Über beziehungsweise unter den Lippen platziert umfangen Ring- und kleine Finger Deinen Mund. Alle Finger üben lediglich einen leichten Druck aus. zum Atmen nimm regelmässig den Druck von beiden Nasenlöchern. Halte jeweils kurz inne nach den Ein und Ausatmen.

Frieden spüren mit dir und der Welt in deinem Geist und Herzen. 

Shanmukhi Mudra ist eine wirkungsvolle Praxis zur Vorbereitung der weiteren Glieder der Meditation. - Dharana - Dhyana und Samadhi

Drishti und Dharana

Januar 2020

 

mit Drishti und Dharana gehen wir einen Schritt weiter auf dem Weg des Yogas

 

Drishti - Konzentrationspunkt in der Asana Praxis 

 

Dharana Konzentration in der Meditation Praxis

 

In der Asana Praxis wird Drishti verwendet um sich auf einen Punkt auszurichten. Als Hilfsmittel um bei der Asana zu bleiben sie zu vertiefen. Zum Beispiel im Baum auf die Daumen oder im Fisch auf das dritte Auge. Drishti bedeutet Sehen, Schauen nach innen wie aussen.

 

Dharana - die Fähigkeit dort zu bleiben 

in der Meditations Praxis sich auf den Punkt auf das dritte Auge auszurichten oder den Blick zur Kerzenflamme - Tratak- führt zu Dharana die Konzentration auf einen Punkt - Ekagrata - die Einpünktigkeit. Es gibt viele Möglichkeiten den Geist auszurichten - auf den Atem - auf dein Herz - 

 

in der Asana Praxis eigenen sich sehr gut:

 

Viel Freude beim Praktizieren!​

 

Standhaltungen - Drishti: die Hand

- der Baum/Vrksasana

- der Tänzer /Natarajasana

- die Krieger Positionen/ Virabhadrasana

- Dreieck/Trikonasana

 

Umkehrhaltungen

der Hund/Adho Mukha svanasana

Drishti der Bauchnabel 

 

Vorbeuge 

die Zange/Paschimottanasana

die Zehen 

 

Drehhaltungen

der Drehsitz/ ardha matsyendrasana

 

 

Was ist ein Sankalpa

Januar 2020

 

 

Im Yoga kennen wir den Begriff des Sankalpa.

 

Übersetzt bedeutet es so viel wie Wille, Wunsch, Verlangen oder Intention

Der Sankalpa ist eine der wichtigsten Techniken im Yoga.

 

Er sollte jedes Mal, wenn du deine Yoga-Praxis beginnst, angewendet werden und nicht nur während Yoga Nidra.

 

Manchmal wird er mit Herzenswunsch übersetzt aber ein Sankalpa ist viel mehr als das.

Eine tiefe Intention für dein Leben.

Der Sankalpa entsteht wenn du in der Stille darüber nachdenkst was dir wirklich wichtig im Leben ist.

 

san = eine tiefer Wunsch, der sich im Herzen formiert hat

kalpa = ein Versprechen

 

Wenn du deinen inneren Herzenswunsch gefunden hast, formuliere ihn in einem kurzen Satz oder mit 3-5 Schlüsselwörtern.

Achte dabei auf folgende Aspekte:

 

so kurz und klar wie möglich, in der Gegenwartsform, wähle positive Formulierungen

 

zum Beispiel:

  • Sicherheit und Vertrauen in mich
  • Ich lebe ein erfülltes Leben
  • Ich lebe in Frieden
  • Ich bin gesund
  • Entschlossenheit und Vertrauen

Hinterfrage nicht, wie sich dein Wunsch erfüllen wird. Vertraue einfach darauf, dass er es tut. Je mehr du daran glaubst,

umso eher wird sich dein Wunsch erfüllen. Du musst natürlich auch bereit sein, das Gewünschte anzunehmen und auch darauf hinzu arbeiten. 

 

Denke daran, du kannst nichts falsch machen, solange du deinem Herzen folgst!

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Mantra

Februar 2020

Mantra heißt: das was durch Wiederholung im Geist zur Befreiung führt. ‚Manas‘ hat etwas mit denken, Geist und fühlen zu tun, ‚Tra‘ heißt befreien.

 

Mantra heißt soviel wie, ‚das was dir hilft zur Befreiung zu kommen, wenn du es im Geist wiederholst.

Mantras sind Worte der Kraft, Worte der Energie. Die Mantras sind in Sanskrit, einer uralte Sprache, vermutlich die älteste Sprache der Welt, die heute noch in Gebrauch ist.

Man geht davon aus, dass Sanskrit mindestens 3500 Jahre alt ist, manche sagen es sei noch sehr viel älter, manche sagen auch, dass alle indogermanischen oder indoeuropäischen Sprachen, also auch Deutsch, Latein und Griechisch, sich aus Sanskrit oder Vorformen von Sanskrit entwickelt haben. In jedem Fall ist Sanskrit eine Sprach der Mantras.

 

Um Mantras zu singen oder zu rezitieren musst du kein Sanskrit können. Das Nachdenken über die Bedeutung ist eigentlich nur zweitrangig. Mantras wirken nicht auf der Denk Ebene. Durch die bewusste Wiederholung in einen bestimmten Rythmus entstehen Klangschwingungen die auf die gesamte Atmosphäre wirken, die kraftvollen Energien durchdringen den gesamten Körper bis zu unserer Seele wo wir sie einfach nur erfahren dürfen.

 

Hier die Mantras die  im Unterricht gesungen werden:

 

Lokah Samasta Sukhino Bhavantu

 

Mögen alle Wesen der Welt glücklich sein

Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren

----------------------------------------------------------------------

oṃ asato mā sad gamaya 

tamaso mā jyotir gamaya 

mṛtyor māmṛtaṃ gamaya

 

Führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen,

von der Dunkelheit zum Licht,

von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit.

---------------------------------------------------------------------

Gayatri Mantra:

oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ

tát savitúr váreniyaṃ

bhárgo devásya dhīmahi

dhíyo yó naḥ pracodáyāt

 

Wir verehren das höchste göttliche Licht in den drei Welten. Wir meditieren über

dieses Strahlende, Leuchtende. 

Möge sie unseren Geist erleuchten und zur Wahrheit führen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© YogaRaum